Depressionen in Unsicheren Zeiten

Die Zeiten heute sind unsicher und schüren Angst. Aber sie fördern auch eine Krankheit, die unsere Gesellschaft schon sehr lange im griff hat : DEPRESSIONEN

Auch wenn ich äußerlich nicht danach aussehe : ICH habe auch Depressionen! Mein Auslöser hierfür war, mein starker Drogenmissbrauch. Und jahrelang hatte ich darüber geschwiegen. Aus falscher Scham. Aus falscher Erziehung : “ Ein Mann hat keine Depressionen“. Viele Jahre wusste ich nicht mit dieser Krankheit umzugehen…zu viele Jahre. Wenn ich Depressionen hatte, nahm ich Alkohol zu mir oder ich rauchte Hasch. Aber nichts davon hatte einen positiven Effekt. Im Gegenteil : Es machte das ganze noch intensiver.

Kleine Pille als Ritter in der Not

Eines Tages suchte ich einen Arzt auf und sprach mit ihm über diese Depressionen. Er klärte mich medizinisch auf, wo der Auslöser war. Und wie ich dagegen etwas unternehmen könne. Es dauerte eine Zeit, ich wurde medikamentös eingestellt und es wurde immer besser. Nun nehme ich schon ein paar Jahre meine Ritter-Pillen ein und sie machen einen großartigen Job!! Diese leere die ich allzu oft spürte, diese tiefe Traurigkeit war einen Gefühl der inneren Sicherheit und Freude gewichen. Mir ist egal ob ich dieses Medikament mein leben lang einnehmen muss, denn der Preis wäre zu hoch um sie einfach nicht zu nehmen. Denn ich liebe mein Leben. Jeden tag.

Herr Rossi fand das Glück

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„Jaaa, Herr Rossi sucht das Glück, er will nur ein stück vom Glüüüück“ Als ich diese Serie als Kind gesehen habe, da war mir noch nicht klar, das ich auch mal wie Herr Rossi auf der Suche nach dem Glück war…und fand! Wahrscheinlich bin ich so langsam Alters Sentimental, aber es wird mir immer mehr bewusster, das ich nun mein Glück schon länger gefunden habe.

Mein Podcast Projekt macht mir sehr viel Spaß und es lässt mich so manches, das verborgen war, wieder erkennen. Schon in meiner frühen Kindheit verspürte ich eine Art Depression in mir, ein Gefühl der Zweifel in mir. Jahrelang habe ich einen selbst hass empfunden und lies ihn mein Handeln und meine Gefühle bestimmen. Das ist nun Gott sei dank vergangen, doch ein Schattenbild davon habe ich noch in mir. Oder besser gesagt : ein Echo meines früheren Ich’s.